Kontakt

Christoph AssmannNew BusinessE | anfrage@1-2-social.deT |+49(0)89-543568016
Tobias JoachimHead of RecruitingE | working@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 012
Stefanie RiglingPresseanfragenE | pr@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 019

Folge uns auf

FacebookInstagrammXINGLinkedInKununuTikTokYouTube

Social Media News Oktober

Immer auf dem Laufenden zu bleiben, gestaltet sich in der Online Welt oft schwierig. Es gibt ständig Neuerungen und Updates, so dass man schnell den Überblick verliert. Wir wollen einen kurzen Abriss darüber geben, was im letzten Monat im Bereich Social Media so passiert ist.

Tipps & Tricks:

Eine Präsenz auf Social Media Plattformen ist für viele Unternehmen mittlerweile unverzichtbar. Welche Vorteile Unternehmen mit einem Auftritt auf dem größten sozialen Netzwerk Facebook haben, haben wir in einem Artikel zusammengefasst. Lesen Sie dort, warum es nützlich und vorteilhaft für Unternehmen ist, bei Facebook vertreten zu sein.

Zudem haben wir festgehalten, warum ein Account bei Twitter für viele Unternehmen lukrativ ist. Auch hier haben wir alle Möglichkeiten und Vorteile zusammengestellt.

Technische Neuheiten:

Im Monat Oktober hat sich im technischen Bereich zwar nicht viel verändert. Die Neuerungen von Facebook, die Ende September auftauchen, dürften aber nun bei fast allen Facebook-Usern angekommen sein. Deshalb möchten wir hier zusammenfassen, wie die vorerst endgültige Facebook-Version aussieht und welche neuen Features hinzugekommen sind.

Facebook erfindet sich mal wieder neu. So hat Facebook die neue Timeline – zu Deutsch: Zeitleiste – eingeführt. Das Konzept dahinter: Alle Inhalte sämtlicher User werden wie ein Magazin aufbereitet. Mark Zuckerberg hat im Zuge der f8-Konferenz im September erklärt, dass die neue Timeline die „Geschichte Deines Lebens“ aufzeigen soll. Nicht nur die Inhalte sind verändert, sondern auch die Designelemente und das Layout sehen völlig anders aus. Dennoch ist die neue Timeline noch nicht für alle User verfügbar, sie soll nach und nach eingeführt werden. Mit der Einführung des neuen News-Streams und des Newstickers auf dem rechten Bildschirmrand, sollen die Nutzer zunächst an das „neue“ Facebook gewöhnt werden.

Damit eng verbunden ist der nun auch optisch veränderte Newsfeed. Die Meldungen der Freunde und Fanpages erscheinen nicht mehr alle auf der Startseite, unterschieden zwischen „Neueste Meldungen“ und „Hauptmeldungen“. Im neuen Facebook sind nur noch die Top Stories prominent auf der Startseite zu sehen, die eine Markierung in der oberen linken Seite tragen. Alle anderen, „zweirangigen“ Meldungen erscheinen rechts in der Übersichtsspalte.

Usern werden nun auch Aktivitäten von Nicht-Freunden in der Übersicht angezeigt, wenn die eigenen Freunde auf Aktivitäten derer Freunde reagieren. Dadurch soll eine umfassende Interaktivität und Konnektivität der User zustande kommen. Kritiker meinen jedoch, dass es fraglich ist, ob trotz einer vom User selbst definierten Privatsphäre auch User, mit denen man nicht befreundet ist, seine Aktivitäten sehen können.

Hinzu kommt ein weiteres Feature, dass es vorher so noch nicht gab. Alle Nutzer haben nun die Möglichkeit alle Inhalte auf Facebook – seien es Fotos, Kommentare oder Videos – zu teilen und so einen viralen Effekt zu erzielen. Auch das ist bedenklich, denn die Inhalte können leicht und ohne Einverständniserklärung des „Besitzers“ geteilt werden, und so in die virtuelle Welt von Facebook getragen und verbreitet werden. Dadurch können Inhalte, die ursprünglich nur für die eigenen Freunde gedacht und sichtbar waren, nun zu völlig fremden Leuten irgendwo auf der Welt gelangen.

Des Weiteren erscheinen nicht mehr alle „Gefällt mir“-Antworten von Beiträgen in den Benachrichtigungen von Fanpage-Betreibern. Allerdings gibt es nun ein neues Feature, das sogenannte „Unterhalten sich darüber“ bzw. „People talking about this“. Dabei handelt es sich um eine Zahl, die besagt, wie viele Personen irgendwo auf Facebook – in Form von liken, teilen und kommentieren von Inhalten, Posten von Beiträgen auf der Fanpage-Pinnwand oder Beteiligung an Umfragen etc. – über die Fanpage und ihre Beiträge „gesprochen“ haben.

Auch bei Xing hat sich im Oktober etwas getan. Nutzer können von nun an Neuigkeiten von Unternehmen kommentieren und mit den Firmen direkt in Kontakt treten. Umgekehrt können auch Unternehmen in den Dialog einsteigen. Dies war bisher nicht möglich, Xing war wenig interaktiv. Die Einführung des neuen Feedback-Kanals steht allerdings nur den kostenpflichtigen Accounts zur Verfügung, die Nutzer der kostenlosen Basis-Version können davon bisweilen nicht profitieren.

News:

Auch Google+ ist in aller Munde. So soll es bereits im November Unternehmen möglich sein, ein Geschäftsprofil auf Google+ einzurichten – ähnlich wie eine Fanpage auf Facebook. Dies wurde allerdings offiziell noch nicht bestätigt. Bisher ist es nur Privatpersonen möglich ein Profil anzulegen. Accounts, die nicht auf eine natürliche Person hindeuten, werden nach wie vor von Google+ gesperrt.

Fast alle in Deutschland entwickelten Social Media Plattformen haben hierzulande das Nachsehen. Ganz anders sieht es hingegen mit global ausgerichteten Plattformen aus, die meistens aus den USA kommen. So kann Facebook einen Nutzerzuwachs in Deutschland von 43% verzeichnen, Twitter einen von 22,3%. Deutsche Communities hingegen, wie die VZ-Netzwerke, erleben einen drastischen Rückgang von 50,6% im Vergleich zum Vorjahr. Am härtesten hat es StudiVZ erwischt. Unglaubliche 74,5% weniger User als im Jahr davor weist diese Plattform auf.  Die Userzahlen vom deutschen Produkt Xing sind zwar rückläufig, liegen aber mit 1,7% Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr noch im Rahmen.

Und die ewige Diskussion über die Datenschutzproblematik von Facebook geht weiter. Die Weiterentwicklung bzw. Neukonzeption des Open Graphs dürfte dabei besonders interessant sein. Das Social Web wird durch diese Neuerung zunehmend zu einem semantischen Web. Einer Person „gefällt“ nunmehr nicht nur etwas, es wird zusätzlich eine Aktion damit verbunden. Aus „Person X gefällt iPhone“ wird „Person X will ein iPhone bei Händler Y gewinnen“. Bei diesem Dienst, der die Daten von Personen abruft, ist es allerdings fraglich was mit den Daten passiert und wo sie landen.