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Sinnvolles Brainstorming – 5 Tipps & Tricks für kreative Höchstleistungen

Brainstorming Tipps OneTwoSocial
OneTwoTeam: Auch beim Brainstorming sollte man kein Einzelkämpfer sein.

„Ist es nicht anstrengend, dauernd kreativ sein zu müssen?“, „Ich habe gehört, dass die Kreativen ständig drauf sind, um so kreativ zu sein!“, „Auf Knopfdruck kreativ sein – das geht doch gar nicht?!“ – Das sind Sprüche, die ich immer wieder höre, wenn ich Leuten erzähle, dass ich in der Konzeption-Abteilung, dem kreativen Herz von OneTwoSocial, arbeite.

Ständig neue Kampagnen entwickeln, neue Wendungen für Produkte zu finden, die schon ewig auf dem Markt sind, sich von der Konkurrenz abheben – die Anforderungen der Kunden, aber auch an uns selbst, sind hoch. Wie schaffen wir es also, immer neue Ideen rauszufeuern und nicht auf kreativen Grund zu laufen?

Die Lösung heißt „Brainstorming“ – using the brain to storm a problem! Meistens ist es, zumindest bei uns, aber nicht „the brain“, sondern direkt mehrere Gehirne, die sich des Problems annehmen.

Und damit komme ich auch schon zu meinen Tipps für ein sinnvolles Brainstorming:

 

OneTwoTeam

Wie in so vielen anderen Bereichen gilt auch bei uns: Du musst kein Einzelkämpfer sein! Deshalb versuchen wir, zu unseren Brainstormings immer mindestens drei Gehirne zur Verfügung zu haben. Oftmals bringt jemand nur eine grobe Idee, ein Schlagwort oder eine Richtung ins Spiel, die dann gemeinsam mit den Kollegen weitergesponnen werden kann. So entdeckt man Potentiale und Sichtweisen, die man alleine gar nicht gefunden hätte. Kampagnen, wie sie der Endkonsument zu sehen bekommt, sind also häufig nicht das Werk einer einzelnen Person, sondern ein Ergebnis aus klassischem Teamwork.

Und wenn man doch in eine kreative Sackgasse gerät, wirft man halt die nächste Idee in den Raum. So macht man das eben, wenn der OneTwoTeam-Gedanken tief in der Agentur verwurzelt ist!

 

Keine Idee ist schlecht!

Mein nächster Punkt ist einer der wichtigsten: Erstmal ist keine Idee, kein Schlagwort, kein Gedankenblitz oder ähnliches, schlecht, unpassend oder „nicht kreativ genug“. Wie oben schon beschrieben, wird häufig aus den kleinen und ersten Schlagwörtern ein cooles, kreatives Konstrukt gesponnen. Aus (eigener) Erfahrung weiß ich, dass, gerade wenn man neu in einem Team ist, es schwer ist, einfach irgendwelche Ideen rauszuhauen. Man hat Angst, dass man bei den Kollegen als nicht kreativ/lustig/etc. genug ankommt – besonders, wenn vielleicht auch noch Vorgesetzte beim Brainstorming teilnehmen. Ein großes, verschenktes kreatives Potential!

Natürlich kann nicht jeder mit jeder Idee etwas anfangen und man findet nicht jeden Vorschlag so gut, wie andere. Aber vielleicht kann ein anderer Kollege etwas damit anfangen und spinnt die Idee weiter.

 

No Limit?

Bei diesem Punkt spalten sich die Geister: Sollte man einfach, ohne irgendwelche Restriktionen, drauf los brainstormen oder ist es sinnvoll, einen gewissen Rahmen zu setzen, um sich nicht auf völlig realitätsfremde Ideen zu konzentrieren.

Grundsätzlich gibt es immer ein Briefing (bzw. sollte es immer geben), welches die Rahmenbedingungen der gewünschten Kampagne oder Ähnlichem. grob feststeckt. Damit sollte also schon klar sein, dass beispielsweise das Budget über den Einsatz von Papierflugzeugen oder eben Düsenjets entscheidet. Im Alltag allerdings sind diese „Rahmenbedingungen“ leider oftmals Mangelware; aber egal, denn wie gerade gelernt, gibt es in Schritt 1 zunächst eh keine „falschen“ Ideen.

Bei absoluter kreativer Freiheit werden dem Gehirn erstmal keine Barrieren gesetzt – man kann in alle Richtungen ausschweifen. Dennoch sollte jeder Teilnehmer eines Brainstormings einerseits einen gesunden Menschenverstand aufweisen und selbst einschätzen können, was realistisch oder sinnvoll ist, aber sich andererseits kreativ nicht allzu sehr beschränken, um das Potential für ausgefallenere Ideen zu wahren.

 

Tools

Manchmal kommt man ohne eine Hilfestellung für das Gehirn einfach nicht weiter. Aber verzweifelt nicht – ich habe für euch ein paar nützliche Tools rausgesucht, die eure Kreativität wieder anfeuern:

  • Pinnwand/Post-Ist

Oldschool, aber eben bewährt effizient. Zunächst bestimmt man einen „Schriftführer“, der die Schlagworte/Ideen der Brainstorming-Teilnehmer sammelt und auf Post-Ist/Pinnkarten schreibt. Diese werden dann an eine Wand geklebt und nach Themen und Sinnhaftigkeit geclustert. So erhält man einen Überblick über die verschiedenen Richtungen und hat die Schlagworte dazu auch gleich im Blick. Das kann dem Gehirn helfen, die Ideen besser zu überblicken und weiterzuspinnen.

Ähnlich funktionieren auch Mindmaps, deren Verwendung sich anbietet, falls man doch mal alleine kreativ sein muss.

  • „Das Notizbuch“

Falls man selbst sowie auch die Kollegen bereits vor dem Brainstorming genügend Zeit haben, kann ein für alle zugängliches Dokument angelegt werden. Jeder Teilnehmer kann sich so schon im Vorhinein Gedanken zu dem Thema machen und als Notiz runterschreiben. Denn oft kommen Ideen nicht während eines einstündigen Brainstormings, oder geschweige denn überhaupt innerhalb der vier Office-Wände. Vielmehr fällt einem plötzlich auf dem Weg nach Hause, unter der Dusche, an der Bar, auf dem Berg oder eben sonst wo, ein guter Ansatz ein. Eine Notiz ist hier Gold wert, denn oftmals ist der (vielleicht) geniale Gedanke nach wenigen Sekunden wieder weg.

Daher gilt: Was festgehalten wird, gerät nicht in Vergessenheit. Außerdem können die Kollegen die Notizen der anderen vorher einsehen und eventuell auch schon weiterspinnen. Im Brainstorming selbst kann man sich dann gleich auf die besten Ideen konzentrieren und diese ausarbeiten. Und hier finden Sie alle Informationen über die beliebteste Sammlung von Friv-Spielen kostenlos online.

  • „Kribbeln im Kopf“

Wenn wir in unseren Brainstormings mal eine Kreativspritze benötigen, nutzen wir gerne das Kreativ-Kartenset „Creative Sessions – Kribbeln im Kopf“ von Mario Pricken & Christine Klell.  Die Karten geben einem eine Kategorie vor, in die man mit seinem Anliegen/Produkt/etc. denken soll – z. B. „Übertreibung“, „Provokation“ oder „ohne Worte“. Für jede dieser Kategorien sind auch ein oder mehrere Beispiele veranschaulicht, die einem zur Orientierung helfen. Falls eine Karte nicht den gewünschten Kreativ-Anstoß bringt oder schlicht und ergreifend nicht zum Thema oder zum Kunden passt, wird einfach eine neue gezogen.

 

Jeder Tag ist ein neuer Anfang

Jeder von uns kennt es: Manchmal ist man einfach nicht in Topform! Es gibt Tage, an denen man stundenlang auf einem Thema rumdenkt, aber man kommt einfach nicht auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Das ist aber kein Weltuntergang – wir operieren ja nicht am offenen Herzen! Versucht es einfach am nächsten Tag nochmal. Ich habe es schon oft erlebt, dass man bei einem neuen Versuch innerhalb von ein paar Minuten auf eine bombastische Idee kommt, die einem in den vorherigen Treffen partout nicht einfallen wollte. Und zwar nicht mal ansatzweise.

Man muss also hingegen der landläufigen Meinung weder Drogen oder sonstige Werber-Klischees erfüllen, um ein möglicherweise aufziehendes kreatives Tief zu bekämpfen. Ein neuer Versuch, die Beherzigung des ein oder andere Tipps von mir, und ich bin mir sicher, ihr kommt an das gewünschte Ziel zu DER Idee schlechthin!

Happy Brainstorming!