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Sabbatical bei OTS: Laura auf Reisen

Sabbatical OneTwoSocial New Work
Laura hat für fünf Monate ihren Schreibtisch gegen diese Aussicht getauscht.

Rund 40% der Deutschen träumen von einer längeren Auszeit. Laura aus der strategischen Beratung träumt nicht nur, sie lässt Taten sprechen! Ab März geht es für sie fünf Monate lang raus aus dem Alltagsstress und rein ins Abenteuer. Von Hundert auf Null – Wie ist das für Mitarbeiter und Unternehmen umsetzbar? 

 

OneTwoSocial: Fünf Monate Auszeit – Die wichtigste Frage zuerst: Wo geht’s denn überhaupt hin?

Laura Haller: Für mich geht es zuerst nach Neuseeland, dann China, Nepal ­– unsere letzten Stationen sind noch nicht zu 100% festgelegt.

 

OTS: Wie kam es zu der Entscheidung ein Sabbatical zu beantragen?

LH: Primär stand der Reiseaspekt im Vordergrund. Nach dem Abi hatte ich nicht die Möglichkeit, eine längere Zeit auf Reisen zu gehen. Deshalb stand für mich schon immer fest, dass ich das irgendwann mal nachholen möchte. Ich möchte andere Länder und Kulturen kennenlernen – und das so richtig und nicht nur in einem kurzen Urlaub. Ich finde es ist einfach wichtig, über den Tellerrand hinauszublicken und sich die Freiheit zu nehmen, neue Eindrücke zu sammeln.

 

OTS: Und wie genau sieht dein Sabbatical-Modell aus?

LH: Es gibt ja verschiedene Modelle. Meines sieht so aus, dass ich fünf Monate vor meinem Sabbatical 50% weniger Gehalt bekommen habe und währenddessen dafür die restlichen 50% erhalte. Also quasi unbezahlter Urlaub. Die Idee wurde vom Unternehmen sehr positiv aufgenommen und von Anfang an unterstützt.

 

OTS: Was gilt es zu beachten, um in dieser Zeit keine Lücke im Unternehmen zu hinterlassen?

LH: Ich habe detaillierte Kunden-Factsheets angelegt und frühzeitig ausführliche Übergaben geschrieben. Generell gilt natürlich, alles so früh wie möglich zu planen und zu organisieren. Die Onboarding-Phase für die Urlaubsvertretung muss bereits frühzeitig geplant und umgesetzt werden, die Kunden frühzeitig sensibilisiert werden… Wenn das alles mit einem gewissen Vorlauf passiert, ist das kein Problem.

 

OTS: Auch privat gilt es einige To Dos umzusetzen. Versicherungen etc… alles wichtige Punkte bevor es losgehen kann.

LH: Auf jeden Fall! Medizinische Vorkehrungen, eine gute Reiseversicherung, die grobe Reiseroute und -dauer festlegen, Visa beantragen, Daueraufträge einstellen, Gültigkeit von Ausweis und Geldkarten checken – hinter so einem Sabbatical steckt jede Menge Organisation!

 

OTS: Was versprichst du dir persönlich von deinem Sabbatical? Und was glaubst du, bringt dir die Reise für dein Berufsleben?

LH: Ich glaube, dass ich noch motivierter durchstarte im Berufsleben, wenn ich wieder zurück bin. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen! So eine Reise stärkt den Charakter und fördert das Selbstbewusstsein – das hat also privat wie beruflich positive Auswirkungen.  

 

OTS: Hast du Sorge vor der Rückkehr in den Alltag in fünf Monaten?

LH: Nein, überhaupt nicht. Ich werde meine Kollegen natürlich alle vermissen, aber bin schon so motiviert, ganz neu durchzustarten. Deshalb freue ich mich zwar auf die Reise, aber genauso wieder auch zurückzukommen. 😉

 

OTS: Sind Sabbaticals bei OneTwoSocial grundsätzlich möglich? Gab es vor Laura bereits ähnliche Auszeit-Modelle?

TOBIAS JOACHIM, HEAD OF HUMAN RESOURCES OTS: Auf jeden Fall ist das bei uns möglich! Wir sind da super offen als Arbeitgeber, weil wir mit der Zeit gehen wollen. Gerade in der Generation Y ist die moderne Unternehmenskultur gewünscht: Stichwort Work 4.0.

Wir hatten auch schon im Vorfeld ähnliche Sabbatical-Modelle, die gingen allerdings nur zwei Monate. Damit haben wir super gute Erfahrungen gemacht.

 

OTS: Aus Unternehmenssicht: Kann theoretisch jeder ins Sabbatical gehen? An welche Bedingungen ist ein Sabbatical geknüpft?

TJ: Generell ist das für jeden möglich. Aber natürlich gibt es bestimmte Bedingungen, wie zum Beispiel die Frage, wie lange der Mitarbeiter schon im Unternehmen ist. Grundsätzlich sollte man bereits eine Weile im Unternehmen dabei sein. Außerdem müssen auch alle Umstände bzw. der Zeitpunkt passen. Im Weihnachtsgeschäft ist eine Auszeit etwas schwieriger als im Frühjahr. Es muss zudem sichergestellt sein, dass die Auszeit von den Kollegen aufgefangen werden kann und eine reibungslose Übergabe stattfindet. Bei uns muss ein Sabbatical mindestens ein halbes Jahr im Voraus angefragt werden, damit wir planen können und eine Übersicht von allen To Dos erstellen können.

 

OTS: Was genau bringt es einem Unternehmen, wenn der Mitarbeiter sich eine längere Auszeit nimmt?

TJ: Die Möglichkeit für den Mitarbeiter sich auch persönlich weiterentwickeln zu können, stärkt die Bindung an das Unternehmen. Zudem schafft diese Möglichkeit auch ein positives Arbeitsimage bei Bewerbern und den aktuellen Mitarbeitern. Der Gedanke, sich privat zu verändern oder weiterzuentwickeln, muss nicht zwingend einen beruflichen Cut mit sich bringen. Wir wollen die Mitarbeiter unterstützen und sie so lange wie möglich im Unternehmen halten. Eine Auszeit und die neuen Eindrücke schaffen ja auch eine gewisse Motivation – die bringt der Mitarbeiter dann mit ins Unternehmen und liefert so einen großen Gewinn für alle. So lange alles organisiert werden kann, hat ein Sabbatical also für beide Seiten sehr viel Positives!