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Remote-Arbeiten: Aus München mach Allgäu

Remote OneTwoSocial New Work
Entspannt aus dem Homeoffice arbeiten: Auf ihrem Schreibtisch hat Madlen alles, was sie braucht.

Ob vom Strand, aus dem Café oder am heimischen Schreibtisch – den Wunsch nach ortsunabhängigem Arbeiten haben immer mehr Arbeitnehmer. Gerade im Wettbewerb um Arbeitskräfte der Generation Y ist dieses Arbeitsmodell ein attraktives Argument. Wir sind diesen Schritt im vergangenen Jahr gegangen und haben die Möglichkeit des Remote-Arbeitens eingeführt. Social Media Redakteurin Madlen arbeitet drei Tage in der Woche aus ihrer Heimat, dem schönen Allgäu. Wie das ortsunabhängige Arbeiten für sie läuft, und welche Vor- und Nachteile ein flexibler Arbeitsplatz für Mitarbeiter und Unternehmen haben kann.

 

OneTwoSocial: Arbeiten von wo aus auch immer man möchte, klingt ja fast zu schön um wahr zu sein…

Madlen Recla:„Ja, das ist tatsächlich sehr schön, weil man einfach total flexibel ist, länger schlafen kann, sich den Anfahrtsweg spart und dadurch auch einfach entspannter in den Arbeitstag starten kann. Ich finde es toll!“

 

OTS: Woher rührte die Anfrage im Homeoffice arbeiten zu können?

MR: „Ich komme ja ursprünglich aus dem Allgäu und wir Allgäuer gehen auf lange Sicht alle gerne wieder in die Heimat zurück (lacht). Und das war auch ein Wunsch von mir, aber ich wollte natürlich meinen Job in München nicht aufgeben.“

 

OTS: Wie war der Start ins Homeoffice? War das Arbeiten von zuhause eine Umstellung?

MR: „Nein, eigentlich gar nicht. Ich hatte schon im Vorfeld ein paar ‚Probe-Homeoffice-Tage‘, deshalb war es nichts Ungewohntes. Und ich bin von Natur aus eine sehr disziplinierte Person, deshalb ist es mir überhaupt nicht schwer gefallen morgens aufzustehen und loszulegen, obwohl ich zuhause bin.“

 

OTS: Von wo aus arbeitest du und wie sieht dein Arbeitsplatz aus? Vom Strand aus im Allgäu wohl eher weniger…

MR: „Ich habe ein Arbeitszimmer in meiner Wohnung eingerichtet – aber tatsächlich mit Zugang zum Balkon. Und von dem aus sieht man die Berge, also äquivalent zum Strand (lacht). Ansonsten ist mein Arbeitsplatz zuhause ganz klassisch, mit externem Bildschirm, Laptop, ein paar Stiften, mein Notizblock und zwei Handys. Also genauso gut ausgestattet mit allem was ich brauche wie auch in der Agentur.“

 

Ist man im Homeoffice wirklich produktiver und zufriedener? 

 

OTS: Studien belegen, dass Mitarbeiter, die regelmäßig aus dem Homeoffice arbeiten können, zufriedener und produktiver sind.

MR: „Das kann ich voll bestätigen. Man hat im Homeoffice nicht so viel Ablenkung, wie im Büro. Selbst wenn ich mit den Kollegen kommuniziere, ist dennoch nicht so viel um mich rum los. Meine Gedanken liegen komplett auf dem jeweiligen Projekt, an dem ich gerade arbeite, deshalb schaffe ich natürlich auch mehr. Und durch die Flexibilität kann ich meine Zeiten anders einteilen. Wenn ich gerade mitten im Fluss bin, verlege ich einfach die Mittagspause auf später und arbeite durch. So werde ich nicht rausgerissen aus meinem Gedankenfluss.“

 

OTS: Welche Vorteile siehst du für dich noch in diesem Arbeitskonstrukt?

MR: „Prinzipiell arbeite ich eigentlich wie im Büro, nur dass es um mich rum eben ruhiger ist. Deshalb sind für mich die gesteigerte Produktivität und der fehlende, mühsame Anfahrtsweg auf jeden Fall die größten Vorteile. Man ist einfach zufriedener, weil man entspannt in den Tag startet und viel schafft. Aber wie gesagt, dafür muss man der Typ sein. Andere würden sich vielleicht isoliert von den Kollegen fühlen. Aber ich habe einen Hund der immer bei mir ist, somit bin ich nie wirklich alleine (lacht). Und ich habe quasi schon fast eine Standleitung zu einigen Kollegen – das ist, als wäre ich gar nicht weg (lacht). Die Mittagspause verbringe ich oft mit Freunden oder gehe mit dem Hund raus, somit bin ich auch hier nicht wirklich einsam und habe täglich auch physische soziale Kontakte (lacht.) Außerdem rufe ich jeden Tag zu unserem Team Huddle an, da bekomme ich dann alle wichtigen Infos mit.“

OneTwoSocial Homeoffice Social Media
In ihrer Mittagspause geht Madlen mit ihrem Hund Isi raus. So ist auch im Homeoffice immer was los.

OTS: In welchen Situationen fehlt dir dein Schreibtisch im Büro?

MR: „Eigentlich in keiner. Ich habe es mir wirklich schön gemütlich gemacht in meinem Büro. Meine Internet-Verbindung ist zudem spitze, da gibt es nie wirklich Probleme. Und wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich die Berge. Besser kann ein Arbeitsplatz wahrscheinlich kaum sein.“

 

Arbeiten aus dem Homeoffice: Herausforderungen 

 

OTS: Was siehst du generell als Herausforderung im Homeoffice?

MR: „Ich glaube wie gesagt, dass aus dem Homeoffice arbeiten nicht für jeden was ist. Man muss wirklich diszipliniert sein und sich sehr gut selbst organisieren können. Man darf sich zuhause nicht ablenken lassen und darf das Zuhause in dem Moment auch nicht als Zuhause sehen, sondern als Arbeitsplatz. Dafür ist es, finde ich, notwendig ein Arbeitszimmer einzurichten, um einfach auch die räumliche Trennung zu haben. Aber wenn man ein bisschen ein ehrgeiziger Typ ist, hat man keine Probleme im Homeoffice. Man möchte schließlich auch beweisen, dass das Konstrukt funktioniert und gute Arbeit leisten.“

 

OTS: Wenn du dich entscheiden könntest: Komplett mobil arbeiten oder lieber aus dem Office?

MR: „Puh, das finde ich gar nicht so leicht. Ich glaube, da kann ich mich nicht entscheiden. Ich finde das Konstrukt bei mir ziemlich gut. Denn ich kann die Vorteile vom Homeoffice genauso wie die vom Arbeiten vor Ort nutzen. Ab und zu die Kollegen zu treffen und sich persönlich auszutauschen, finde ich schon schön. Deshalb würde ich glaube ich nie ein entweder oder wählen wollen. Ich finde beides gut.“

 

OTS: Ohne Organisation, genaue Planung und Vertrauen funktioniert Remote-Arbeiten weder für das Unternehmen, noch für den Mitarbeiter. An welche Bedingungen ist dein Homeoffice-Konstrukt gebunden?

MR: „Grundsätzlich finde ich, dass es im Vorfeld immer eine Testphase geben sollte. So war das auch bei mir. Denn das Konstrukt Remote-Arbeiten, egal von wo, ist nicht für jeden das Richtige. Das merken sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer dann aber relativ schnell. Das Wichtigste ist aber natürlich, dass für die Kunden keinerlei Nachteil entsteht. Die Qualität muss dieselbe sein, egal von wo man arbeitet. Solange das gegeben ist und auch technisch alle Voraussetzungen da sind, steht dem Homeoffice, bei OneTwoSocial zumindest, nichts im Wege.“

Und was uns alle zum Schluss noch brennend interessiert: Zieht man sich im Homeoffice jemals etwas Richtiges an? Dazu wollte sich Madlen dann nicht äußern 😉