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Na und, das Fangate ist weg!

Jetzt wurde bereits so viel zum Thema Fangate geschrieben und eigentlich ist alles gesagt. Die Aufregung war groß und man las ständig Artikel mit Titeln wie „das Ende des Fangates, was sich für Fanpage-Betreiber ändert“, etc. Weil alle so laut aufschrien und es teilweise immer noch tun, möchten wir uns doch noch mal äußern und sagen: RUHIG BLEIBEN! Bricht die Facebook Welt jetzt zusammen? Nein, denn es ändert sich fast nichts! Und: Eigentlich wird alles besser.

Beispiel: Facebook Fangate
Beispiel: Facebook Fangate

Warum die Aufregung?

Fangates sind ein Relikt aus der Vergangenheit und für viele Fanpage-Admins bedeutet Fangewinnung gleich Fangate. Für sie scheint es DAS Mittel für das Wachstum ihrer Fanpage zu sein. Diese Denkweise hat historische Gründe. In den Anfängen der Facebook-Ad-Geschichte gab es nur eine sehr beschränkte Auswahl von Anzeigen, um Fans zu gewinnen, zudem nur wenig Optimierungsmöglichkeiten für laufende Kampagnen. In der Konsequenz war die Conversion von Klicks auf die Anzeige und dem späteren Klick auf „Gefällt mir“ über der Chronik relativ schlecht und die Fanpreise daher hoch. Also war das bewährte Mittel: Ich mache eine App, biete den Besuchern einen Gewinn (am besten ein iPad;-)) an und knüpfe die Teilnahme an das „Jetzt Fan werden“.

Was hat sich geändert?

Mittlerweile ist es aber so, dass Facebook eine Fülle von weiteren Anzeigeformen entwickelt hat, mit denen sich hervorragend Fans gewinnen lassen, wodurch das Fangate an Bedeutung verloren hat. Zudem werden sich Fans immer gerne freiwillig darauf einlassen, Fan zu werden, wenn sie bei gut umgesetzten Aktionen zum Beispiel von einem Freund eingeladen werden.

Was hat sich also geändert?

Nichts! Künftig sollten sich Fanpage-Betreiber nur von dem Gedanken verabschieden, dass die Gewinnung von Fans an Apps geknüpft sind oder umgekehrt. Folglich wird sich die Konzeption von Kampagnen mit möglichen Facebook Apps automatisch verändern und den Fokus auf den Inhalt und die Botschaft der Kampagne legen (was eigentlich schon immer der Fall sein sollte). Nebenbei sei zu erwähnen, dass es auf der mobilen Version einer Facebook-App niemals möglich war ein Fangate einzusetzen.

Sind Facebook Apps also noch sinnvoll?

Wie schon beschrieben, kann es bei einer Facebook App nicht um die Fangewinnung gehen. Vielmehr geht darum, dass sich Fans auf Apps intensiv und für einen längeren Zeitpunkt mit einer Marke beschäftigen und eine Botschaft übermittelt zu bekommen. Je intensiver sie sich dann auf der App mit dem Produkt oder Inhalt beschäftigen, desto besser können sie sich die Botschaften merken. Den gleichen Effekt könnte man allerdings auch mit einer Microsite außerhalb von Facebook erzielen.

Apps vs. redaktionelle Umsetzung

Ob ein Thema redaktionell abgehandelt werden sollte oder in einer App/Microsite, hängt auch von den Umständen und Zielen ab. Bei manchen Aktionen und Kampagnen macht es Sinn, diese über entwickelte Funktionen wie Bilduploads umzusetzen, entsprechend nicht im Newsfeed vorhanden sind.

Zudem sind die Botschaften im Newsfeed immer nur temporär verfügbar und nach einigen Tagen nicht mehr sichtbar. Möchte ich meinen Fans über einen bestimmten Zeitraum eine Anlaufstelle für eine Kampagne bieten, empfiehlt sich eine App oder Microsite.

Fazit

Alles halb so schlimm. Bzw. umso besser! Facebook zwingt Seitenbetreiber zu mehr Professionalität und legt den Fokus auf die Inhalte. Viele Seitenbetreiber werden entsprechend schnell merken, dass ein einfaches Gewinnspiel mit Fangate nicht zum Erfolg der Social Media Maßnahmen führt. Wer verstanden hat, dass es darum geht, seinen Fans relevante Inhalte zu bieten, auch weiterhin erfolgreich sein.