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Metaverse: 10 Dinge, die du jetzt wissen solltest!

Metaverse Tipps und Infos
Was ist eigentlich das Metaverse? Wir haben die wichtigsten Infos zu dem Thema zusammengestellt, über das gerade alle sprechen.

Die digitale Community hat spätestens seit Marc Zuckerbergs Ankündigung, Facebook in Meta umzubenennen, ein neues Buzzword: das Metaverse. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter – nur ein kurzfristiger Hype oder doch die Zukunft des Internets? Welche Potenziale kann das Metaverse Unternehmen und Brands bieten? Wird es bald eine Metaverse-Aktie geben und lohnt es sich, ins Metaverse zu investieren? Das Metaverse wirft viele  spannende Fragen auf – und nicht alle kann man schon jetzt beantworten. Als Diskussionsgrundlage habe ich hier für euch aber schon einmal wichtige Fakten und Infos rund um das Thema Metaverse zusammengefasst:

 

  1. Was ist das Metaverse?

„Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ Hinter dem Begriff Metaverse sammeln sich verschiedenste Visionen von digitalen Erlebniswelten, die im Rahmen von Spielen, aber auch von Unternehmen oder von Künstlern kreiert werden. Der Metaverse-Begriff ist darum derzeit noch so vielfältig besetzt wie die damit verbundenen Anwendungen. Denn ob man virtuelle Partys feiert, Games zockt oder in digitale Kunst investiert – unter dem Siegel „Metaverse“ scharen sich unterschiedlichste Anwendungen, um den Metaverse-Hype für die eigenen Ziele zu nutzen. Bei aller inhaltlichen Diversität haben sämtliche Vorstellungen des Metaverse aber ein Ziel gemeinsam: Die physische Welt soll durch eine virtuelle Ebene ergänzt und erweitert werden. Auf dieser Ebene sollen Menschen miteinander kommunizieren, interagieren, spielen oder Geschäfte abschließen können – und das ohne Rücksicht auf die physikalischen Beschränkungen der realen Welt.

 

  1. Woher stammt der Begriff?

Der Begriff „Metaverse“ ist eine Schöpfung des Science-Fiction-Autors Neal Stephenson. Im 1992 erschienenen Roman Snow Crash beschreibt Stephenson mit „Metaverse“ eine virtuelle Parallelwelt zur Realität.  

 

  1. Wer entwickelte das Metaverse?

Auch wenn man „Metaverse“ sofort mit Mark Zuckerbergs Vision eines verkörperten Internets in Verbindung bringt – das Metaverse ist keine Erfindung von Facebook. Die einzelnen Entwicklungsstränge reichen mitunter weit zurück – zum Beispiel bis zum Spiel Habitat aus dem Jahr 1985. 2003 ging mit Second Life ein weiteres Paralleluniversum online. Seit 2020 kamen zudem mit Virtual-Reality-Plattformen wie Decentraland oder Plattformen wie The Sandbox weitere neue Elemente eines möglichen Metaverse hinzu.

 

  1. Wie kommt man ins Metaverse?

Gibt es bald eine Metaverse App? Für Mark Zuckerberg soll das Metaverse auf jeden Fall zum mobilen Internet der Zukunft werden, auf das wir als User dann nicht mehr mit Tablet oder Smartphone, sondern über VR- oder Augmented-Reality-Brillen zugreifen werden. Über Avatare, also digitale Abbilder, werden wir dann mit Kollegen konferieren, mit Freunden kommunizieren, Spiele zocken oder Filme anschauen. Dafür muss man sich allerdings erst einmal mit der passenden Hardware ausstatten – etwa der VR-Brille Meta Quest 2. Ebenso unerlässlich: die richtige Software. Für die Anwendungen aus Zuckerbergs Metaverse-Kosmos gibt es derzeit die Apps „Horizon Worlds“, „Horizon Venues“ und „Horizon Workrooms“. Vor allem „Horizon Workrooms“ lohnt als Büro der Zukunft schon einmal einen Besuch: Man kann den eigenen Schreibtisch digital nachbauen, inkl. einer echten Computer-Tastatur. Und wer schon jetzt nicht nur im Home-Office, sondern auch im Metaverse arbeiten will, kann mit der Software Oculus Remote Desktop den Bildschirm mit an den virtuellen Arbeitsplatz nehmen und so aus der virtuellen Welt heraus der realen Arbeit nachgehen.

 

  1. Was ist ein Metaverse Coin?

Vermutlich wird es in Zukunft nicht nur ein einziges Metaverse geben. Vielmehr werden mehrere Metaversen nebeneinander existieren und auf unterschiedliche Art und Weise miteinander verbunden sein. Metaverse Coins sind Krypto-Währungen und könnten von all den Aktivitäten, die künftig in den diversen Metaversen stattfinden sollen, profitieren. Die Basis vieler Metaverse-Token ist dabei die Etherum-Blockchain. Mit der Nachfrage nach bestimmten Angeboten werden auch die Kurse der Krypto-Währungen steigen.

 

  1. Welche Metaverse Coins gibt es?

Ich habe für euch hier einmal drei der derzeit wichtigsten Metaverse Coins ausgewählt:

  • MANA: Der Token der Virtual-Reality-Plattform Decentraland basiert auf der Etherum-Blockchain. Mit dem Metaverse Coin können in der Online-Welt virtuelle Grundstücke gekauft bzw. verkauft werden.
  • SAND: Auch der Gaming-Token SAND könnte ein Gewinner des Metaverse-Booms werden. In der virtuellen Welt „The Sandbox“ können Gamer und Künstler eine Plattform nach ihren Wünschen entwickeln. SAND ist als Metaverse-Token die Basis für alle Interaktionen und Transaktionen innerhalb von „The Sandbox“ – und dabei exakt auf einen Vorrat von 3 Mrd. SAND limitiert.
  • ENJ: Auch die Enjin Coin (ENJ) ist sehr gefragt. Seit 2009 arbeitet das Entwicklerteam von Enjin am Blockchain-Projekt Efinity. Das Ziel: ein Produkt-Ökosystem zu entwerfen, das mit Hilfe einer Polkadot-basierten Blockchain-Technologie fortschrittliche virtuelle Ökonomien schafft.

 

  1. Wie kann man Metaverse Coins kaufen?

Wer an Metaverse Coins interessiert ist, wird bei Anbietern von Krypto-Währungen, zum Beispiel bei eToro, fündig: Dort kann man neben ETH und DOT auch die Metaverse Coins Decentraland (MANA), Enjin (ENJ) und Axie Infinity (AXS) kaufen. Bei Justtrade hingegen kann man aktuell neben Bitcoin lediglich ETH und Polkadot (DOT) erwerben.

Wichtig für alle potentiellen Anleger: Wie bei den anderen Krypto-Währungen sind auch die Kurse der Metaverse Coins sehr volatil. Welche Coins sich aber langfristig durchsetzen werden und welche möglicherweise wieder verschwinden, ist noch völlig offen.

 

  1. Was sind NFTs?

NFT – ein Begriff, der im Kontext von Metaverse-Anwendungen immer wieder fällt. Doch was genau sind NFTs und wie können sie Unternehmen und Marken sinnvoll nutzen?

Non Fungible Tokens (NFTs) stehen für eine innovative Technologie, die Brands völlig neue Möglichkeiten der Kommunikation und Monetarisierung eröffnet. Besitz- und Produkteigenschaften (Token) werden hierbei unveränderlich in eine Blockchain codiert, dort öffentlich einsehbar gemacht und kryptografisch gesichert. Auf diese Weise lassen sich digitale Objekte und die Chronik ihrer verschiedenen Besitzer jederzeit identifizieren – und als digitales Gut aufwerten. Der Einsatz von Non Fungible Tokens ist also immer dann sinnvoll, wenn virtuellen Gütern ein Etikett zugeordnet oder dieses als Nachweis bestimmter Rechte an den Objekten selbst gesammelt und gehandelt werden soll. Das ist zum Beispiel bei digitaler Kunst, Musik, Gifs oder Einzelobjekten in Computerspielen der Fall.

 

  1. Wie nutzen Unternehmen das Metaverse?

Egal ob Walmart oder H&M – immer mehr Unternehmen entdecken aktuell das Metaverse und testen, inwiefern die verschiedenen Anwendungen für ihre Ziele Potenziale bieten. Einen möglichen Start ins Metaverse haben wir bei OneTwoSocial zuletzt für unseren Kunden Kaufland konzipiert und mit Erfolg umgesetzt: Kaufland hat in der Nintendo-Spielwelt „Animal Crossing: New Horizonts“ eine Insel „erworben“ und auf den Namen „Kaufisland“ getauft. Dort treffen die Gamer den Avatar „Phil Letta“, der sie unterhaltsam über Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandel informiert. Natürlich ist eine solche Aktion nur ein erster Schritt ins Metaverse – aber im Hinblick auf sieben Millionen User von „Animal Crossing“ allein in Europa auch eine wichtige strategische Entscheidung. Und ich bin überzeugt, dass das Metaverse Unternehmen große Umsatzpotenziale und neue Business-Modelle bietet, auch wenn man sich das aktuell vielleicht noch nicht vorstellen kann. Aber früher dachte man schließlich ja auch, dass niemand im Internet Schuhe kaufen würde – bis Zalando kam.

 

  1. Ins Metaverse investieren – eine gute Idee?

Aus meiner Sicht: absolut ja. Und auch viele Analysten sind vom enormen Potenzial des Metaverse überzeugt: Goldman Sachs geht von einem Marktvolumen von bis zu 8 Billionen Dollar aus und laut den Analysten von Boston Consulting könnte sich der Umsatz von Unternehmen der AR- und VR-Branche vor allem auch wegen des Metaverse in den nächsten drei Jahren beinahe verzehnfachen. Doch unabhängig davon, ob sich letztlich die vorsichtigen oder die optimistischen Prognosen bestätigen, ist für mich Fakt: Je früher man sich als Unternehmen im Metaverse positioniert, umso größer wird der eigene Vorsprung sein, wenn der Rest mit auf den Zug springt. Das war beim E-Commerce der Fall und das wird auch beim Metaverse nicht anders sein.

 

Welche Erwartungen und Wünsche verbindet Ihr mit dem Metaverse? Schreibt uns gerne über unsere Social-Media-Kanäle. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!