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Jahresrückblick: Was war 2018 im Social Media los?

Jahresrückblick 2018
Welche Social Media Prognosen sind für 2018 eingetroffen? Wir werfen einen Blick zurück.

Wie immer zum Jahreswechsel fragen sich die Experten, was wohl nächstes Jahr DAS große Ding im Social Media Bereich wird. Mindestens genauso spannend ist aber die Frage, wie gut die Experten ihre Prognose im vergangenen Jahr für 2018 tatsächlich getroffen haben. Aus diesem Grund gleichen wir die Social Media Prognosen 2018 mal mit der tatsächlichen Entwicklung ab.

Prognose 1: Chatbots helfen im Kundenservice

Social Media ist ein Massen-Kommunikationsinstrument. Entsprechend ist man 2018 davon ausgegangen, dass es möglich sei, mittels Facebook-Schnittstelle den Facebook Messenger so mit Nachrichten zu füttern, dass er in der Lage ist, auf Nutzeranfragen zu reagieren. Die Ausgangslage für diese Idee war der Bedarf, Unternehmen mit der großen Flut an Kundenanfragen zu unterstützen. Die Beantwortung von Fragen sollte möglichst automatisiert werden.

Die Folge: Ein wahrer Boom an Dienstleistern für Chatbot-Entwicklungen entstand. Die Grundidee war, dass man dem Kunden vorgefertigte Antwortkategorien vorschlagen könne. Dem sollten dann wiederum weitere Antwortmöglichkeiten als Vorschlag folgen. Immer mit dem Hintergedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“, sollten die Kunden so die Möglichkeit haben, ihre Annfrage möglichst schnell und effizient beantwortet zu bekommen.

Fazit: Bots sind bisher keine Hilfe beim Lösen von Kundenanfragen. Zu kompliziert ist die Suche nach den Informationen. Falls man sich mit einem Bot „unterhalten“ wollen würde, müsste der oberste Nutzen auf jeden Fall darin liegen, Zeit zu sparen. Die Realität sieht allerdings so aus, dass es über einen Chatbot deutlich länger dauert und komplizierter ist an Informationen zu kommen. Geht der Kunde über die Webseite des jeweiligen Unternehmens oder ruft den Kundenservice direkt an, wird sein Anliegen schneller gelöst. Solange Chatbots also keine Zeiterleichterung bieten, erfüllen sie ihren Zweck noch nicht.

Prognose 2: Temporäre Inhalte faszinieren Nutzer

Es hieß 2018, die Nutzer fänden Gefallen an temporären Inhalten wie Snapchat oder Instagram Stories. Die Vergänglichkeit der Inhalt löse eine Faszination auf die Nutzer aus. Stories löschen sich bei Facebook und Instagram innerhalb von einem Tag automatisch.

Fazit: Der Erfolg von Stories ist in der Tat eingetreten. Gerade auf Instagram sind die Stories mindestens genau so beliebt wie über den Feed geposteter Content. Der Erfolg basiert jedoch weniger auf der Charakteristik der Vergänglichkeit, sondern vielmehr auf der Mechanik. Stories haben eine sehr kurze Laufzeit und sind daher sehr komfortabel zu konsumieren. Gerade mobilen Nutzern kommt dies gelegen, da die Aufmerksamkeitsspanne via Smartphone bei nur acht Sekunden liegt.

Prognose 3: Augmented Reality macht Social Media zum Erlebnis

Der Begriff „Augmented Reality“ meint, dass reale Inhalte durch virtuelle ergänzt werden. Beispielsweise könne sich ein User vor dem Kauf eines Schuhpaares intensiver über selbiges informieren. Es wäre auch ganz einfach möglich, sich ein Produkt vor dem Kauf von allen Seiten anzuschauen oder sich ein Möbelstück vor dem Kauf direkt in der Umgebung der eigenen Wohnung anzuschauen.

Fazit: Bisher leider ein kompletter Flop! AR liefert noch zu wenig Mehrwert als dass die Nutzer Lust hätten, sich darauf einzulassen. Zudem gibt es auch noch zu wenig Anwendungen. Hier herrscht noch Ausbaufähigkeit.

Und welche Social Media Entwicklungen werden für 2019 prognostiziert? Wir haben einen Blick auf die wichtigsten Trends geworfen.