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Facebook Apps – Teil 2: Die neue Generation

Mit der Einführung der neuen Facebook Timeline läutet Facebook eine neue Generation von Facebook Apps ein, welche die Facebook Chronik bereichern und Usern neuartige Nutzungsmöglichkeiten bieten. An anderer Stelle haben wir bereits ausführlich über die Vorteile und Möglichkeiten von Facebook Apps berichtet. Nun möchten wir Ihnen  einen Überblick zu den neuen Timeline Apps geben.

Was auf der f8-Developer Conference in San Francisco im September vergangenen Jahres bereits angekündigt wurde, ist nun Wirklichkeit geworden. “We are now extending the Open Graph to include arbitrary actions and objects created by 3rd party apps and enabling these apps to integrate deeply into the Facebook experience.” Die neuartigen Facebook Apps räumen sowohl Usern auch als auch Facebook-Entwicklern vorher nie dagewesene Nutzungsmöglichkeiten ein. Sinn der neuen Timeline Apps ist es, verfügbare Inhalte zu nutzen, um den User zu beschreiben. Es wird nicht nur die bloße Verbindung zu einem Objekt hergestellt, sondern auch die Aktivität zwischen Objekt und Nutzer definiert. User installieren Anwendungen auf Ihrem Profil, um sich zu präsentieren und zu zeigen, was sie machen, was sie können und was sie lieben. Facebook wird „sozialer“, die Chronik lebendiger, das soziale Netzwerk “revolutioniert”.

Wie funktionieren Timeline App?

Der API Graph (oder auch Open Graph Beta) dient als Schnittstelle, bei der auf allgemeine,  öffentlich zugängliche Daten der User – wie Profilbild und Name – zugriffen wird. Benötigt die App zusätzliche Daten, muss der User zunächst seine Erlaubnis erteilen. Mit Hilfe der generierten Daten und der erweiterten Möglichkeit, auch Verben in den Open Graph einzubinden, werden Interessen, Tätigkeiten und Ereignisse von Facebook Nutzern genauer ausgedrückt und mitgeteilt. Kocht eine Person etwa leidenschaftlich gern und will seine Freunde daran teilhaben lassen, empfiehlt es sich, die App „Foodily“ zu installieren. Nach Datenabfrage gelangt man – von Facebook völlig losgelöst – auf die Foodily-Webseite, auf der zahlreiche Rezepte entdeckt werden können. Hier wird dargestellt, was jemand gerne kochen würde oder welches neue Rezept gefunden oder bereits nachgekocht wurde. Jede Aktivität wird – sofern in den Privatssphäreeinstellungen bzw. in der Datenabfrage nicht anders eingestellt– automatisch mit den Freunden geteilt („frictionless“ oder „seemingless“ sharing) und auf der eigenen Timeline publiziert. Von nun an gefällt einer Person nicht nur etwas, sondern es wird eine Tätigkeit damit verbunden. Aktivitäten und Interessen können präziser definiert werden und Nutzer müssen sich bei der Selbstdarstellung nicht auf Facebook-Tools beschränken. Mit der neuen Generation von Apps erhält die persönliche Chronik somit mehr Ausdruck und erscheint lebendiger

Wie können Unternehmen davon profitieren?

Die neuen Timeline Apps eröffnen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, um bestmöglich von den Vorteilen auf Facebook zu profitieren. Es liegt auf der Hand, dass die neuen Facebook Apps zur Erreichung einer möglichst großen Zielgruppe und der Reichweitensteigerung dienen sollen. Sie erzeugen bis zu drei Statusposts innerhalb der sozialen Plattform – im Newsfeed, in der Timeline und im Ticker. Sie sind so angelegt, dass man auf Aktivitäten von Freunden aufmerksam und neugierig wird. Es ist immer interessant zu sehen, was Freunde mögen, was sie bewegt und was sie teilen. Es wirkt sogar wie eine Art „Empfehlung“, die die User dazu verleitet, ebenfalls etwas zu lesen, zu hören oder anzusehen.

Besonders interessant scheinen die neuen Facebook Apps mit sozialem Charakter für konsumorientierte Branchen sowie für Webseitenbetreiber zu sein, die die Anzahl der Seitenaufrufe erhöhen wollen.

So funktionieren derartige Apps  beispielsweise gut für Zeitungen, Magazine und Zeitschriften: Yahoo zum Beispiel hat einen Social Reader entwickelt, bei dem – nach vorheriger Zustimmung – Artikel, die ein User liest, automatisch im Newsfeed der Freunde angezeigt wird: Anstatt lediglich XYZ gefällt ein Link, lautet nun der Status XYZ (Objekt) hat „einen Artikel“ auf Yahoo gelesen (Aktivität). Freunde der User – also eine potenziell neue Zielgruppe –  lesen den Statuspost und interessieren sich bestenfalls ebenso für den Artikel. Um diesen allerdings lesen zu können, muss z zunächst die App installiert werden und der Nutzung der Daten zugestimmt werden (Achtung: Auch hier sollte jeder User überprüfen, mit welchen Personen er seine Aktivitäten teilt). Durch diesen Kreislauf verbreitet sich ein Artikel rasend schnell. Das Prinzip der Facebook Apps funktioniert natürlich auch mit Produktneuheiten, Songs, Rezepten etc. und sorgt für eine enorme virale Verbreitung.

Durch die neuen Apps sind zudem weitaus mehr Nutzerdaten auf Facebook vorhanden als bisher. Werbeanzeigenbetreibende können dies zu ihren Gunsten nutzen. Es ermöglicht ihnen noch zielgruppengerechtere Werbekampagnen anzulegen und so die Reichweite ihrer Werbeanzeige zu erhöhen bzw. präziser zu erreichen. So können Anzeigenbudgets noch effizienter eingesetzt werden.

Fazit

Facebook Apps bieten enorme Vorteile, gerade im Hinblick auf die virale Verbreitung und die Reichweitensteigerung. Sie erweitern die üblichen Facebook-Funktionen und sorgen so nicht nur für Unterhaltung bei den Fans, sondern bieten Unternehmen hervorragende Möglichkeiten auf sich oder ein Produkt aufmerksam zu machen. Lesen Sie hier, welche die Vorteile Facebook Apps für Unternehmen haben.

Wenn Sie ebenfalls an der Erstellung von Facebook Apps interessiert sind und Anregungen für die Konzeption benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.