Kontakt

Helge RuffNew BusinessE | anfrage@1-2-social.deT |+49(0)89-543568016
Tobias JoachimHead of RecruitingE | working@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 012
PresseanfragenE | pr@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 019

Folge uns auf

FacebookInstagrammXINGLinkedInKununuTikTokYouTube

Die neue Timeline für Unternehmen ist da

Facebook hat am 29.02.2012 die Timeline / Chronik für Fanpages veröffentlicht, am 30.03. wird sie für alle verpflichtend. Facebook ist dabei „revolutionär“ vorgegangen und Unternehmen bekommen mit der neuen Timeline viel mehr Möglichkeiten und Kontrolle über ihre eigene Page. So können Inhalte besonders schön in einer „Storyline“ dargestellt werden, Tabs bekommen eine größere Bedeutung und Facebook kann aufgrund der Möglichkeit, privat zu kommunizieren, als neuer Support-Kanal genutzt werden.

Die Geschichte des Unternehmens

Die Grundidee des neuen Designs ist, die Geschichte des Unternehmens zu erzählen. Das Unternehmen hat in der Hand, welche Informationen und vor allem auf welche Weise diese auf Facebook dargestellt werden. Meilensteine, wie die Gründung, Launch neuer Produkte oder ähnliches, können definiert und in die Chronik jederzeit integriert werden. Auch die Reihenfolge älterer Inhalte kann mithilfe der neuen Chronik geändert und angepasst werden, sodass die eigene Geschichte lückenlos und in chronologischer Reihenfolge erzählt wird. Das neue Profil bietet Unternehmen die ideale Möglichkeit sich perfekt zu profilieren, User können sich auf einen  Blick einen Überblick über das Unternehmen und seine Geschichte verschaffen.  Die Firma muss also nicht mehr ausschließlich auf die eigene Webseite verweisen.

Coverfoto

Das Layout der neuen Chronik unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der privaten Profile. Die Einführung des großen Titelbilds im Kopf der Seite spielt eine zentrale Rolle, als dass es komplett neue Möglichkeiten bietet, die Fanpage zu gestalten und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Das 851 x 315 Pixel große Foto dient dazu, die Essenz des Unternehmens in einem Bild darzustellen. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass das Titelbild weder ein Facebook-Feature wie „Like“ oder „Share“ noch einen Call to action („Jetzt Fan werden“,…) enthalten darf. Auch ist es ausdrücklich verboten, im Titelbild auf Aktionen hinzuweisen bzw. Werbung für etwas zu machen. Die klassische Landigpage fällt gänzlich weg, es müssen also neue Wege geschaffen werden, um Facebook User dazu zu bringen, Fan zu werden. (ACHTUNG! Hierbei handelte es sich um einen Bug und wurde von Facebook behoben. Ein Update wurde mittlerweile eingespielt, sodass Fangates und Landingpages in der bekannten Form wieder möglich sind. Neufans, die über Werbeanzeigen generiert wurden, können auf einen definierten Tab geleitet werden. Allerdings können weiterhin keine Welcome Tabs installiert werden. Nichtfans, die nicht über die Anzeigen die Fanpage besuchen, können nicht auf einen bestimmten Tab geleitet werden, sondern landen direkt auf der Pinnwand/Timeline!). Hierbei empfiehlt es sich, auf die ansprechende Gestaltung des Coverfotos zu setzen und wichtige Inhalte prominent zu platzieren (Mehr dazu weiter unter „Stories pinnen“).

Profilbild

Das Profilbild in der neuen Timeline für Unternehmen ist quadratisch und kann nicht, wie bisher, in der Höhe verändert werden. Hierbei wird empfohlen, das eigene Firmenlogo zu verwenden, da dieses im Feed und bei den Kommentaren zu sehen ist und nicht das Coverfoto.

Tabs bzw. Apps

Fotos, individuelle Reiter und Apps erscheinen jetzt direkt unterhalb des Coverfotos und sind daher sichtbarerer, im Gegensatz zu vorher, als diese eher unauffällig links unterhalb des Profilbilds platziert waren. Hierfür stehen größere Icons bereit. Auf den ersten Blick sind allerdings nur vier Tabs zu sehen, wovon eines („Fotos“) sogar noch fixiert ist und von der Administration nicht geändert werden kann. Drei für das Unternehmen wichtigsten Tabs können individuell festgelegt und beliebig platziert werden. Alle anderen verlieren etwas an Bedeutung und können nur gesehen werden, wenn man auf ‚weitere‘ klickt. Die bisherige Maximalbreite von 520 Pixel ist auf 810 Pixel angehoben worden. Somit sehen die Tabs wie eine abgespeckte Version einer Canvas-App aus. Tabs bekommen durch die neue Chronik für Unternehmen durch eine breitere Größe viel mehr Platz und somit mehr Freiraum zur kreativen Gestaltung.

Moderierte Pinnwand

Viele Unternehmen betreiben kein Facebook-Profil aus Angst, die Pinnwand könnte von manchen zum öffentlichen Dialog „missbraucht“ werden, indem ungestört Kritik geäußert und Druck auf Unternehmen ausgeübt werden kann. Beiträge können aber von nun an „moderiert“ werden, d.h. sie müssen erst geprüft und dann freigeschaltet werden. Das gibt Firmen deutlich mehr Sicherheit. Dies kann allerdings Unmut beim User auslösen, wenn Beiträge nicht sofort freigeschaltet werden. Dem Unternehmen kann zudem Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit zum Vorwurf gemacht werden. Viele würden Facebook nicht mehr als Dialogplattform sehen und werden möglicherweisen nicht mehr mit dem Unternehmen interagieren. Aber hier muss jede Fanapage selbst entscheiden, ob er Pinnwandeinträge erst nach vorheriger Überprüfung freigeben will, oder die Pinnwand für alle sperren oder alle öffnen will. Dies kann in den Einstellungen festgelegt werden.

Fremde Pinnwandeinträge auf gesonderter Seite

Userbeiträge werden von nun an gesondert auf der rechten Seite der Chronik platziert. Dort befindet sich eine Box mit den ersten 3-5 Beiträgen. Sämtliche Beiträge können erst angesehen werden, wenn man auf „Alle anzeigen“ klickt. Die neue Chronik dient also dazu, hauptsächlich Posts vom Unternehmen zu sehen, die Userposts treten dabei etwas in den Hintergrund. Das Problem also: Gute Beiträge werden nicht mehr gesehen. Diese können aber im Aktivitätenprotokoll herausgefiltert und hervorgehoben werden, was User sogar dazu anspornen könnte, in seiner „Love Brand“ prominent aufzutauchen.

„Stories pinnen“

Wichtige Stories können nun von Unternehmen auf der linken Hälfte der Chronik gepinnt werden. Dadurch rutschen sie im Vorlauf nicht nach unten und erscheinen 7 Tage lang ständig an der gleichen Stelle. Das hat den Vorteil, dass auf Aktionen hingewiesen werden kann und coole Stories nicht verpasst werden. Dadurch, dass die Landingpage wegfällt, kann mit Aktionen und wichtigen Infos auf diese Weise auf sich aufmerksam gemacht werden, um User zum „Fan-Werden“ zu bewegen. PLAYMODEL

Facebook als Support-Kanal

User können mit Einführung der neuen Chronik dem Unternehmen auch private Nachrichten schreiben, worauf Unternehmen auch antworten können. Somit können Fans, die ihr Anliegen nicht  öffentlich machen wollen, mit dem Unternehmen privat kommunizieren. Auf die Firma kommt jedoch mehr Arbeit und Aufwand zu, individuelle Nachrichten müssen schnell beantwortet werden, um professionell zu wirken. Diese Funktion kann allerdings auch ausgeschaltet werden.

Insights für alle

Die neue Timeline bringt eine besondere Neuerung hervor, etwas, das es so noch nicht gab. Klickt man auf die Anzahl der Fans, kann die Statistik und der Verlauf der letzten Wochen von jedermann auf einen Blick eingesehen werden. Dabei handelt es sich nicht nur um Daten wie die Anzahl der Fans, wie viele „darüber reden“, sondern auch in welcher Stadt die Seite am beliebtesten ist und in welcher Altersgruppe die Fans sind. Wenn auch rudimentär, ist es dennoch ein informatives, „revolutionäres“ Tool.

Fazit

Es hat sich einiges getan bei der neuen Timeline für Unternehmen. Stories und Bilder können prominienter platziert werden und sie gewinnen an Bedeutung. Die Geschichte des Unternehmens kann übersichtlich dargestellt werden, Inhalte nachträglich eingefügt bzw. an die richtige Stelle in der Chronik gebracht werden. Auch wenn zum Ärger mancher Unternehmensseite die klassische Landingpage wegfällt, kann das auffällige Titelbild einiges wettmachen.  Auch gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei den Tabs und Apps. Eine Firma kann zudem direkt mit seinen Fans über private Messages kommunizieren. Die neuen Fanpages dürften aus der Sicht von Unternehmen viel attraktiver und interessanter sein. Sie haben mehr Kontrollmöglichkeiten und können sie freier und ansprechender für die Fans gestalten. Dem Social Media Auftritt wird dadurch mehr Bedeutung zukommen.