Kontakt

Benjamin KnöflerNew BusinessE | anfrage@1-2-social.deT | +49 (0)175 6069361
Tobias JoachimHead of RecruitingE | working@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 021
Stefanie RiglingPresseanfragenE | pr@1-2-social.deT | +49 (0)89 54 35 68 019

Folge uns auf

FacebookInstagrammXINGLinkedInKununuTikTokYouTube

Ausblick: 3 (Social-Media-)Trends für das Jahr 2021

Trends Social Media Marketing 2021
Was sind unsere Top-Trends im Social Media Marketing 2021?

 

Das Jahr 2020 geht zu Ende und mit ihm auch ein Wechselbad der Gefühle – nicht nur im privaten, auch im wirtschaftlichen Bereich. Die Corona-Krise hat vieles über den Haufen geworfen: Neben Ausfällen, Umsatzeinbußen und Kurzarbeit haben sich besonders in der digitalen Wirtschaft Türen geöffnet und neue Möglichkeiten ergeben – vor allem auch im Hinblick auf die Social Media Trends 2021.

Womit können wir also 2021 rechnen? Trotz der Unbeständigkeit durch die Pandemie zeichnen sich schon jetzt ganz klare Trends ab und lassen sich Rückschlüsse ziehen, in welche Richtung sich das Digital- und Social-Media-Marketing entwickeln wird. Wir haben deswegen drei Social Media Trends für euch aufgeführt:

 

Social Shopping: Shop it like it´s hot!

Social Media sollte immer ein Teil der Customer Journey sein. Wir sind täglich von Social-Media-Inhalten und -Plattformen umgeben, daher wäre es verschenktes Potenzial diese nicht effizient zu nutzen. Es gehört zu unserem Alltag.

Warum also nicht diese Plattformen verstärkt für Shopping nutzen. Im Fernsehen geht das ja auch – siehe die bekannten TV-Shopping-Sender. Unternehmen muss nur der Sprung gelingen, die Produkte authentisch und seriös zu platzieren, um besonders bei der deutschen Zielgruppe ein gewisses Sicherheitsgefühl hervorzurufen.

In Asien ist Social- bzw. Live-Shopping schon längst ein fester Bestandteil der Marketing-Maßnahmen von Unternehmen und dabei ein großes und vor allem erfolgreiches Tool.

Beispielswiese veranstalten chinesische Brands in Zusammenarbeit mit namenhaften Influencern Live-Shopping-Events zu Produkt-Launches. Und das mit Erfolg – meistens sind die Produkte innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Kein Unterschied also zum deutschen Tele-Shopping – nur eben auf einer anderen Plattform.

Der große Vorteil von Live Shopping ist, dass die User direkt dabei sind, Fragen stellen können und das Produkt in Aktion sehen. Umso mehr die User von deinem Produkt wissen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du es verkaufst. Doch wie ist der Status Quo des Social Shoppings in der DACH-Region?

2018 wurden Shopping Tags bei Instagram eingeführt, 2019 der In-App Checkout und dieses Jahr gab´s ein Makeover für den Instagram-Shopping-Bereich sowie die Einführung von Facebook Pay als Bezahlmethode. Wo geht die Reise also hin?

Mit dem Launch der TikTok-Kopie Instagram Reels will Instagram dem Konkurrenten die Vormachtstellung als Plattform für die kreativen Kurz-Videos streitig machen und bis Ende des Jahres auch eine Shopping-Funktion für Reels integrieren. Creator sowie Marken können ihre Produkte dann neben den schon vorhandenen Shopping-Möglichkeiten in Stories und Feed-Post auch in Reels einbinden und in einem noch kreativeren Umfeld platzieren.

Neben der zukünftigen Shoppingmöglichkeit in den Reels, ist es aktuell ja auch schon in Live Streams möglich, Produkte zu verkaufen. Die erneute Erweiterung der Live-Funktion, zeigt wieder mal auf, dass vor allen Dingen Live-Inhalte für Unternehmen im Marketing-Mix relevant werden.

 

Bewegtbild: Plattformen, Kurz-Videos & Authentizität

Bewegtbild – wie oft wurde das Thema schon als eines der Social Media Trends für das neue Jahr prophezeit? Und doch taucht es immer noch regelmäßig in den Vorhersagen auf. Woran liegt das und was tut sich in dem Bereich?

Einerseits liegt es sicher daran, dass Bewegtbild immer noch nicht in dem Maße umgesetzt wird, wie es möglich ist und von verschiedenen Branchen-Experten empfohlen wird. Professionelle Video-Produktionen sind teuer und die Marketingabteilungen in Unternehmen sehen oft nicht den Sinn, für die Social-Media-Plattformen so große Summen an Geld für so wenige Video-Sekunden zur Verfügung zu stellen. Denn Videos für Social Media müssen kurz und prägnant sein. Das heißt dennoch nicht, dass sie einfach und „mal eben so“ zu produzieren sind.

Weiterhin geht Trend auch zu natürlichen und authentischen Bildwelten. Auf TikTok und bei Instagram Reels sind Hochglanz-Videos eher unerwünscht, erwartet wird Authentizität. Und genau darin liegt die Schwierigkeit für Unternehmen: Sie sind es nicht gewohnt, keine perfekten visuellen Inhalte zu produzieren. Möchte man Kurz-Videos drehen, z. B. für Reels oder TikTok, sind Schauspieler eher unangebracht. Aber wer möchte sich schon selbst vor die Kamera stellen? Hier sind alle beteiligten Parteien gefragt: Agenturen, Unternehmen und Content Producer müssen einen Mittelweg finden, um authentische, aber dennoch hochqualitative Bewegtbildformate zu kreieren.

Da wir gerade bei TikTok und Reels sind: YouTube plant ebenfalls auf den Kurz-Video-Trend aufzuspringen. YouTube Shorts erinnern in ihren Funktionen stark an die beiden Vorreiter und ermöglichen den YouTube Creators, auch mit Kurz-Videos kreativ zu werden. Dabei hat YouTube womöglich noch ein Ass im Ärmel: Durch die Zugehörigkeit zum Google-Universum könnten Shorts direkt in die Suchergebnisse miteingebunden werden und zu ungeahnten Reichweiten führen.

Wenn, wie oben beschrieben, dann auch noch die Product-Placement- und Shopping-Optionen in diese Kurz-Video-Plattformen integriert werden, bergen diese ein riesiges Potential für Unternehmen.

Einen weiteren Video-Trend stellen die Streaming-Plattformen dar. Neben bekannten Playern wie YouTube oder Facebook entern Plattformen wie Twitch den Markt. Ebendiese wurde als Gaming-Plattform bekannt, wird mittlerweile allerdings auch für Sportveranstaltungen o. ä. genutzt. Mit Funktionen wie dem Live-Chat, in dem Zuschauer untereinander, aber auch mit dem Host, interagieren können, trifft es den Nerv der User, die sich durch die Nähe zu den Streaming-Inhalten abgeholt fühlen. Während sie im Chat Fragen klären und detaillierte Informationen über Produkte, Inhalte etc. erhalten können, bilden diese gleichzeitig eine feste und beständige Community.

Hier findet sich also auch der Evergreen-Trend des Social Messagings wieder: User verlangen immer mehr eine authentische Real-Time-Beratung von Unternehmen. Über solche Chat-Dienste und Live-Videos kann das hervorragend geleistet werden.

Social Selling und Bewegtbild bildet so wiederum einen gemeinsamen Trend für das Jahr 2021.

 

Digitale Dienstleistungen: Service is key!

2020 lief nichts ohne digitale Dienstleistungen – mehr vielleicht als in allen Jahren zuvor, bedingt durch die Corona-Pandemie. Und viele wurden davon kalt erwischt. Deshalb wird dieser Trend gerade jetzt durch Corona als Treiber und das neu angepasste Nutzungsverhalten der User wieder aktuell.

Wie oft haben wir allerdings schon gehört, dass Chatbots im nächsten Jahr ganz wichtig werden? Fast jedes Jahr. Und wie viele Unternehmen nutzen gut programmierte Chatbots? Sehr wenige …. Daher wollen wir uns hier gar nicht so sehr auf die Chatbots fokussieren, sondern auf das, was die meisten Unternehmen im ersten Schritt etablieren sollten: Die Basics des Kundenservice!

Warteschleife war gestern! Ein responsiver und persönlicher digitaler Kundenservice holt die User mit ihren Fragen und Problemen ab und ist ein wichtiger Teil der „Customer Journey“. Dass Community Management ein essenzieller Teil des Social-Media-Marketings ist, sollte den meisten mittlerweile bekannt sein. Doch in der Praxis tun es viele immer noch als lästige und zeitaufwendige Aufgabe ab. Die User erwarten heutzutage allerdings, dass sich ihren Anliegen auch über die Social-Media-Kanäle der Unternehmen angenommen wird – und das nicht erst ein paar Tage später! Leider erlebe auch ich es immer noch viel zu häufig, dass ich ein Unternehmen über Facebook kontaktiere und entweder keine oder erst nach längerer Zeit eine Antwort erhalte.

Man sollte allerdings von Unternehmen, die ihre User und Fans tagtäglich mit ihrem Content zum interagieren auffordern, erwarten können, dieses Engagement auch zu erwiedern. Ein professionelles Community Management fördert also nicht nur die Kundenbindung, sondern zahlt auch auf Social-Media-Ziele wie Reichweite und Engagement ein.

Doch natürlich ist das Community Management nicht das einzige Tool für einen digitalen Kundenservice. WhatsApp beispielsweise wird immer mehr von Usern genutzt, um mit Unternehmen in den Kontakt zu treten. Der Vorteil: Die User müssen keine zweite App installieren und die Unternehmen können die Kundenanfragen entweder über eine spezielle Business-Anwendung von WhatsApp oder bei großen Unternehmen auch mit Hilfe einer API-Schnittstelle über andere Kundenservice-Tools bearbeiten.

Und auch um hier nochmal den Trend „Social Shopping“ aufzugreifen: WhatsApp will es den Nutzern zukünftig ermöglichen, auch direkt im Chat Produkte zu erwerben. Diese Kombination aus einem digitalen Kundenservice und Social Shopping in einer Anwendung, die auch so schon von einem Großteil der digitalen Bevölkerung genutzt wird, könnte große Wellen schlagen.

 

Was folgt nun daraus?

Allgemein sieht man bei allen Trend-Vorhersagen, dass sie sehr breit gefächert sind und sich quasi auf jeden Bereich des digitalen Marketings auswirken. Vorhandene Features, Plattformen etc. werden stetig weiterentwickelt und immer kommen neue dazu. Klar, dass man da den Überblick verlieren kann!

Anstatt den coolsten und neuesten Social Media Trends hinterherzurennen, sollten Unternehmen sich erstmal fragen, ob sie denn schon alle Basics des Social-Media-Marketings umgesetzt haben. Denn viele Trends verpuffen wieder ins nirgendwo, da bei einem Großteil der Unternehmen überhaupt keine Grundlage zur Etablierung dieser Maßnahmen vorhanden ist.

Wenn ihr Unterstützung bei der Identifikation passender Maßnahmen für eure Marke oder euer Produkt braucht, meldet euch bei uns!

Gemeinsam können wir definieren, welche Schritte an welcher Stelle der Customer Journey für euch relevant sind.

 

 

 

Comments are closed.